Harold Fry lebt nahe der südenglischen Küste in Kingsbridge. Eigentlich will er nur kurz zum Briefkasten gehen, um seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy einen Brief zu schicken.
Queenie zog vor zwanzig Jahren an die schottische Grenze, nach Berwick-upon-Tweed. Jetzt ist sie dem Tod näher als dem Leben, denn Queenie hat Krebs und wohnt mittlerweile in einem Hospiz. Ihre Nachricht an Harold ist ein Abschiedsbrief.
Überstunden bis zum Abwinken, miese Bezahlung, schlecht versorgte Patienten. In der britischen Dramedy-Serie kämpft ein junger Arzt mit den Absurditäten des staatlichen Gesundheitssystem. Die BBC-Serie besticht durch ihren schwarzen Humor und übt messerscharfe Kritik am maroden National Health Service (NHS).
Adam Kay arbeitet als Assistenzarzt auf der Geburtshilfestation des St. Clare’s Hospital. Die Arbeitsbedingungen sind chaotisch, die Arbeitstage lang. Und dann soll er auch noch die Studentin Shruti nebenbei ausbilden.
Edvard Behrends ist ein hoch angesehener Diplomat, bekannt für sein Geschick Friedensabkommen zu vermitteln. Jetzt sitzt er in einem luxuriösen Bergresort fest, inmitten der verschneiten Tiroler Alpen.
Dort leitet er die Friedensgespräche zwischen zwei Bürgerkriegsparteien aus dem Nahen Osten. Die Verhandlungen geraten immer wieder ins Stocken, wechselseitig drohen die Parteien mit dem Abbruch der Gespräche.
Mit scheinbar stoischen Gleichmut und viel Erfahrung bringt Edvard die Fraktionen immer wieder an den Verhandlungstisch zurück, verschafft den verfeindeten Parteien benötigten Raum.
Wie kann man weiterleben nach dem Trauma einer langjährigen Entführung? Diese Frage stellt die britische Serie, in deren Zentrum die 26-jährige Ivy Moxam steht.
Dreizehn Jahre lang war Ivy in der Gewalt ihres Entführers, jetzt will ihr altes Leben einfach fortsetzen. Doch die Welt um sie herum hat sich verändert, Ivys Eltern sind getrennt und ihre Jugendliebe Tim ist längst verheiratet …
1961. Die Lehrerin Martha, der Fischer Lars und seine Frau Lise leben auf auf Tristan da Cunha, eine der abgelegensten Inseln der Welt. Das britische Überseegebiet liegt mitten im Atlantik, Tausende Kilometer von nächsten Festland entfernt.
Wie die meisten Bewohner haben auch Martha und Lise die Insel noch nie verlassen, einzig Lars reist regelmäßig geschäftlich nach England und bleibt wochenlang fort.
Im Mutterland lernt Lars die Floristin Yvonne kennen, verliebt sich in sie und kehrt der Heimat und seiner Familie den Rücken.
In einer ungewöhnlichen Mischung aus Film und Mini-Serie bringt Oscar-Preisträger Steve McQueen die Geschichte der afrokaribischen Community Londons auf den Bildschirm. Die fünf in sich abgeschlossenen Episoden spielen zwischen 1968 und 1982, sie erzählen vom Kampf gegen Rassismus und dem Alltag einer eng verbundenen Gemeinschaft.
1968. Frank Crichlow stammt aus Trinidad, gerade hat er in Notting Hill sein Restaurant Mangrove eröffnet. Das Lokal wird zum Szenetreff für afrokaribische Intellektuelle und Black Panther Aktivistinnen wie die charismatische Altheia Jones-Lecointe.
Profiler Julien Baptiste legt nach einer schweren Operation die Polizeiarbeit endgültig nieder. Um auf andere Gedanken zu kommen, verbringt er mit seiner Familie eine Auszeit in Amsterdam. Dort trifft er auf Martha, eine frühere Kollegin, die jetzt Polizeichefin von Amsterdam ist.
Martha bittet Baptiste, ihr im Fall einer verschwundenen Prostituierten zu helfen. Die junge Natalie Cole ist mutmaßlich Menschenhändlern zum Opfer gefallen, ihr Onkel Edward Stratton sucht verzweifelt nach ihr.