Théo ist zwölf Jahre alt und ein stiller Schüler. Seine Eltern sind geschieden, das Sorgerecht geteilt. Alle sieben Tage wechselt er schwer bepackt sein Zuhause: eine Woche bei der Mutter, eine beim Vater.
Die Mutter lässt an ihrem Ex-Mann kein gutes Haar. Wenn Théo von dort zurückkehrt, befragt sie ihren Sohn über das feindliche Lager und lässt ihre schlechte Laune an ihm aus.
In Brooklyn fährt Richard mit seiner Katze zum Tierarzt und verursacht auf dem Weg einen Auffahrunfall. Schnell ist die lästige Episode vergessen, doch dann steht Evelyn vor seiner Tür.
Die zierliche junge Frau stammt aus Guatemala, lebt illegal im Land und ist die Fahrerin des gegnerischen Wagens. Als Evelyn sich in Tränen auflöst, versteht Richard nur noch Bahnhof.
Genervt bittet er Lucía, seine chilenische Untermieterin, um Hilfe.
Die Erfolgsserie beruht auf den historischen Kriminalromanen von Volker Kutscher, die im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts spielen. Staffel 1 und 2 basieren auf dem ersten Buch der Reihe: »Der nasse Fisch«.
Im Mittelpunkt stehen der Kriminalkommissar Gereon Rath – ein Mann, der es es mit den Vorschriften nicht so genau nimmt – und Charlotte Ritter, eine emanzipierte junge Frau, die bald mehr sein wird als nur Raths Assistentin.
Mitte September zeigt das ZDF die zweite Staffel von »Der Mörder in uns«, nach den Bestsellern von Anne Holt. Im Mittelpunkt der Serie steht die Kriminalpsychologin Johanne Vik, die mit ihren beiden Töchtern in Stockholm lebt und nach ihrer Scheidung mit Kommissar Ingvar Nyman eine neue Beziehung eingegangen ist.
Auf unerklärliche Weise verschwindet die amerikanische Präsidentin Helen Tyler bei ihrem ersten Staatsbesuch in Schweden aus ihrem Hotelzimmer.
Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie den »Girls«.
Sie tragen das Haar lang und unfrisiert. Ihre Kleider sind ausgefranst, ihr Lachen ist frei und stets einen Tick zu laut. Sie sind unangepasst, unübersehbar und für Evie geradezu unwiderstehlich.
Der siebzehnjährige Bilal stammt aus Kurdistan und ist seit Monaten auf der Flucht. Zu Fuss geht er vom Irak bis an den Ärmelkanal, um in England seine Freundin Mîna wiederzusehen.
Mîna ist mit ihrer Familie nach England ausgewandert und lebt in London. Ihre Eltern wollen sie mit einem Cousin verheiraten und unterbinden jeden Telefonkontakt zu Bilal.
Angekommen in Calais scheitert der junge Kurde daran per LKW nach England zu gelangen.
Als letzten Teil der argentinischen Reihe zeigt arte den Film »Wild Tales«. Regisseur Damián Szifrón treibt seine Figuren bis an den Rand des für sie Erträglichen und lässt sie dann Rache üben – ohne Rücksicht auf Verluste.
Die sechs Episoden greifen Themen wie Erniedrigung, Vergeltung, Gewalt und Gegengewalt auf und deuten Argentinien als ein gespaltenes Land. Einige Privilegierte stehen dem großen Rest gegenüber, Korruption und Willkür bestimmen den Alltag.