Hanna hat schon als Kind davon geträumt Polarforscherin zu werden. Gemeinsam mit ihrem Bruder Jan und ihrer Freundin Fido wandelte sie auf Scotts und Amundsens Spuren: Hanna war Amundsen, Fido der glücklose Scott und Jan war Scotts Helfer Wilson.
Jetzt ist Hanna am Südpol – und am Ziel ihrer Träume. Mit einem kleinen Team forscht sie in der Antarktis und leitet eine Mission, die neue Erkenntnisse über unser Klima verspricht.
Sommer 1968. Die Jugend der Welt probt den Aufbruch, doch in der norddeutschen Provinz ist davon wenig zu spüren.
Der vierzehnjährige Wolfgang wohnt in Osnabrück, er schraubt gern an Mofas herum und wird von seinem eifersüchtigen Stiefvater Heinz herumkommandiert. Bei der erstbesten Gelegenheit schiebt Heinz den lästigen Stiefsohn ab und übergibt ihn der Fürsorge, gegen den Willen der Mutter.
Wolfgang kommt nach »Freistatt«, einem christlichen Erziehungsheim, das inmitten einer einsamen Moorlandschaft liegt.
Die Gletscher der Arktis schmelzen. Kreuzfahrtschiffe queren die Fjorde des Polarmeers, Touristen lechzen nach Begegnungen mit den letzten Eisbären.
Da gibt ein kalbender Eisberg eine Leiche frei. Es ist der Körper von Thomas Harding, Polarforscher und Umweltaktivist, der vor drei Jahren spurlos im Eis verschwand.
Von der Erkundung einer Eishöhle kehrte nur Sean Cawson zurück, Geschäftspartner Hardings und dessen bester Freund.
Lucas ist vierzig Jahre alt, er lebt in einem kleinen dänischen Dorf und ist seit kurzem geschieden. Seine Ex-Frau meidet den Kontakt zu ihm, das Verhältnis zu seinem Teenager-Sohn Marcus ist angespannt.
In seinem Heimatort arbeitet Lucas als Erzieher in einem Kindergarten. Dort ist der zurückhaltende Mann beliebt, bald geht er eine neue Beziehung mit der ausländischen Hilfsköchin Nadja ein. An den Wochenenden bemüht er sich, die Beziehung zu Marcus zu kitten, der bei seiner Mutter lebt.
Im Juli zeigt arte die Verfilmung von Nichols Sparks Bestseller »Wie ein einziger Tag«. Die Liebesgeschichte ist nicht völlig kitschfrei, aber sie ist auch eine berührende Annäherung an das Thema Alzheimer. In den Hauptrollen sind Ryan Gosling (La La Land) und Rachel McAdams (Die Frau des Zeitreisenden) zu sehen.
Juni 1940 in Seabrook, South Carolina: Allie Hamilton ist 17 Jahre alt, ein schönes und lebenslustiges Mädchen.
Im Juli zeigt arte das Liebesdrama »Die Brücken am Fluss«, mit Meryl Streep und Clint Eastwood in den Hauptrollen. Es ist das Portrait von Francesca, einer Frau und Mutter, die zwischen einer leidenschaftlichen Affäre und der Familie hin- und hergerissen ist.
Seine Kraft verdankt das Drama vor allem dem schauspielerischen Talent von Meryl Streep, die in der weiblichen Hauptrolle überzeugt: Sie spielt sowohl Gesten als auch Dialoge auf so natürliche Weise, dass man ihr jeden Moment bereitwillig glaubt.
Kahina ist Polizistin und lebt in Paris. Mit ihrer Familie, die aus Algerien stammt, hat sie vor langer Zeit gebrochen.
Umso geschockter ist sie, als eines Tages der Teenager Nadji vor ihrer Wohnungstür steht. Nadji ist Kahinas Sohn, ein Junge, den sie zuletzt als Kleinkind sah. Jetzt ist er beinahe erwachsen und stellt drängende Fragen.
Kahina nimmt panisch Reißaus, eine Dienstreise nach Schweden kommt ihr gerade recht.