In Oxford ermittelt Kriminalinspektor Robert Lewis gemeinsam mit seinem Kollegen James Hathaway. Das ungleiche Duo trennen nicht nur Lebensjahre und Berufserfahrung, sondern auch ihre Herkunft und ihr Bildungshorizont.
Der pragmatische Lewis stammt aus dem Norden Englands und beäugt die Akademiker der Stadt skeptisch. Hathaway studierte in Cambridge und Oxford und nimmt es mit jedem Professor auf.
In ihrem Job sind die Ermittler von starken Frauen umgeben, ihrer energischen Chefin Jean Innocent und der schlagfertigen Pathologin Laura Hobson.
Roberto ist ein exzentrischer Eigenbrötler, der in Buenos Aires eine Eisenwarenhandlung betreibt. Seine Lieferanten kontrolliert er penibel, Hunderte von Schrauben zählt er einzeln nach. Abend für Abend löscht er das Licht um die gleiche Zeit, sein letzter Blick auf den Wecker zeigt exakt 23 Uhr.
Als er ein Picknick in der Nähe des Flughafens macht, beobachtet er einen Taxifahrer, der einen Chinesen brutal aus dem Wagen wirft.
Für Ida läuft gerade alles schief. In wenigen Tagen wird ihre Tochter heiraten, da erwischt sie ihren Ehemann Leif in flagranti. Seine Affäre heißt Thilde, ist hübsch und schwatzhaft und scheint gerade eben volljährig zu sein.
Die Brautleute, Astrid und Patrick, werden in Italien an der Amalfiküste feiern. Patricks Vater ist ein vermögender Unternehmer, im Süden besitzt eine seit Jahren leerstehende Villa. Das von Zitronenhainen umgebene Anwesen bezaubert die glückliche Braut, sein verwitterter Charme und der umwerfende Blick auf die Küste lassen den leicht derangierten Zustand fürs Erste vergessen.
In den Fünzigerjahren lebt der Fischer Mario auf der kleinen sizilianischen Insel Salina. Er ist unbeholfen und schüchtern, bei den Frauen im Dorf hat er einen schweren Stand.
Salina ist zu dieser Zeit ein verarmtes Eiland, das dem aus Chile vertriebenen Pablo Neruda zur zweiten Heimat wird. Der Dichter pflegt im italienischen Exil eine lebhafte Korrespondenz und bittet Mario darum, sein privater Postbote zu werden.
Als der Reaktor passierte, war Baba Dunja fünfzig Jahre jung. Sie verließ ihr Heimatdorf Tschernowo und begrub bald darauf ihren Ehemann Jegor.
Sechzehn Jahre später kehrte sie als Erste zurück. Der wild wuchernden Natur trotzte sie das Haus und den Garten in mühevoller Kleinarbeit wieder ab. Jetzt hat Baba Dunja hat alles, was sie zum Leben braucht: Wasser aus dem Brunnen, Obst und Gemüse zieht sie im eigenen Garten.
Ingrid ist 66 und noch nicht alt. Alt kommt später, mit 75 vielleicht.
Das denkt sie, während sie mit Krücken über den glühenden Sandstrand zu ihrer Liege humpelt. Sechs Euro pro Tag, dabei wäre im Hotel alles inklusive. Schimpft Apple, Ingrids vernünftige Tochter, die ihrer Mutter die Reise geschenkt hat.
Vor dreißig Jahren war Ingrid schon einmal hier. Gemeinsam mit Apple lebte sie in einem schmuddeligen Zelt am Strand, verkaufte am großen Felsen selbstgemachten Schmuck, verdrehte barbusig den Männern den Kopf.
Bob und Charlotte sind der Arbeit und der Liebe wegen in Tokio, wären aber viel lieber daheim in Amerika. Bob (Bill Murray) ist ein abgehalfterter Schauspieler, der an einer saftigen Midlife-Crisis leidet. Die Japaner liegen ihm erstaunlicherweise immer noch zu Füßen und so dreht er in Tokio einen Werbespot für Whiskey. Mit seiner Ehefrau führt er einsilbige Telefonate, die ihn in der Fremde nicht zu trösten vermögen.